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	<title>Martyrium</title>
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	  <title>Die Märtyrerinnen von der Drina</title>
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	  <description><![CDATA[<p><img src="https://mucenice.kblj.hr/images/made/images/uploads/rss_Snimka_zaslona_(172).jpg"></p>]]></description> 
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	  <dc:date>2020-11-26T12:33:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 26 Nov 2020 13:33:00 +0100</pubDate>
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	  <title>Der Martyrertod</title>
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	  <description><![CDATA[<p>Der Priester Anto Baković ist der Verfasser des Buches „Die Märtyrerinnen von der Drina“, das in kroatischer Sprache abgefasst wurde und von dem je eine italienische, englische, deutsche und polnische Übersetzung existiert. Aus dem Italienischen wurde auch ins Portugiesische und Slowakische übersetzt. Ihm verdanken wir die meisten unserer Informationen über den Tod der Märtyrerinnen. Der damals Zehnjährige, der mit Mutter und Schwestern in der Nähe der Kaserne lebte, war Ohrenzeuge des Martyriums von vieren unserer Mitschwestern. Er erinnert sich an gellende Schmerzens- und Verzweiflungsschreie aus der Kaserne und die gespannte Aufmerksamkeit, Wachsamkeit und Betroffenheit seiner Mutter. Während die Ordensfrauen immer wieder verzweifelt Gott und die Heiligen anriefen, antworteten die wohl betrunkenen Tschetniks mit Flüchen und unwiederholbaren Beschimpfungen. Aus den akustischen Bruchstücken ließ sich klar erkennen, dass die Männer versuchten die Ordensfrauen zu vergewaltigen, während diese sich verzweifelt wehrten. Als man ihnen die Kleider vom Leib riss, ergriffen die Schwestern schließlich die Flucht auf dem einzig möglichen Weg und sprangen durch das Fenster im dritten Geschoß hinunter auf die Straße, wo sie schwer verletzt liegen blieben. Es war nicht der Tod, den sie suchten, es war die einzige Möglichkeit, der Vergewaltigung zu entgehen. Die geschwächten, erschöpften Frauen hatten gegen die Überzahl der gut genährten, betrunkenen Soldaten keine andere Chance. Die erbosten Tschetniks folgten ihnen und töteten sie, die hilflos und verletzt auf der schmutzigen Straße lagen, mit vielen Messerstichen. Danach schleppten sie ihre kaum bekleideten Leichen zum Ufer des Flusses, wo sie bis am nächsten Tag in Eis und gefrorenem Schlamm lagen, von der Bevölkerung der umliegenden Häuser neugierig betrachtet, bis sie vom Totengräber mit Pfosten in die Drina gestoßen und davongetragen wurden, zusammen mit Tausenden von Leichen, die von der Drina in die Save und dann ins Schwarze Meer getrieben wurden. Ihre Ordenskleider waren ihnen vermutlich schon vor dem Sprung vom Leib gerissen worden. Daraus wurden sicher schwarze Tschetnikfahnen hergestellt. Was blieb, nahmen die Tschetnikfrauen an sich. Textilien waren kostbar.</p>

<p>Am 23. Dezember wurde Sr. Berchmana, einige Tage allein in Sjetlina zurückgeblieben, in einem Schlitten weggebracht, angeblich nach Goražde zu ihren Mitschwestern, die aber damals schon tot waren. Die Tschetniks, die sie geholt hatten, kamen bald wieder zurück, einer trug ihren Rosenkranz um den Hals. Eine Frau wurde gezwungen, aus dem blutgetränkten Stoff des Ordenskleids eine Tschetnikfahne zu nähen. Das Grab Sr. Berchmanas wurde nicht gefunden, daher ist anzunehmen, dass ihr Leichnam in den Fluss Prača geworfen wurde, der sie in die Drina trug.</p>

<p>Die Seligsprechung der fünf Märtyrerinnen von der Drina wird am 24. September in Sarajevo erfolgen.</p>]]></description> 
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	  <dc:date>2016-03-24T07:20:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:20:00 +0100</pubDate>
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	  <title>Der Überfall</title>
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	  <description><![CDATA[<p>Am 10. Dezember 1941 war viel Schnee gefallen. Die ersten Kanonenschüsse waren gegen Mittag zu hören, dann Gewehre und Maschinenpistolen ganz nahe am Kloster. Am späteren Nachmittag war der Klostergrund ein Schlachtfeld. Zahllose Granaten explodierten. Mit wildem Geschrei näherten sich die Horden dem Kloster. Vier Schwestern waren im Haus. Sr. Krizina, Sr. Antonija und Sr. Bernadeta eilten ins Dachgeschoss, um den Hausgeistlichen, den slowenischen Priester Franc Ksaver Meško, um die Absolution zu bitten. Sie ließen sich auch von seinem Zureden nicht ablenken. Schon platzte der Anführer in den Raum. Wie Meško ihn beschreibt, ein etwa vierzigjähriger, sehr dünner, sehr blasser Mann mit schwarzem Bart, ruhelos und nervös. Mit Kolbenstößen und der wiederholten Drohung zu schießen trieb er die Bewohner des Hauses zusammen. Die 76 jährige Sr. Berchmana wurde aus ihrem Zimmer gezerrt. Sie trug Hausschuhe.</p>

<p>Sr. Jula, die Hausoberin, kam gerade von einer Besorgung zurück und hatte die Vorgänge aus dem Nachbarhaus beobachtet. Sie machte keinen Gebrauch von der Möglichkeit zu fliehen, sondern schickte nur den Hausdiener, der sie begleitet hatte, in den Wald. Er konnte sich tatsächlich retten und lebte noch viele Jahre. Sr. Jula aber gesellte sich zu ihren Mitschwestern. Die Gruppe wurde bei bitterer Kälte in Hauskleidung abgeführt.</p>

<p>Sofort nachdem die Gefangenen das Haus verlassen hatten, setzte die Plünderung ein. Sie dauerte 12 Stunden und war gründlich. Nichts, was auch nur den geringsten Wert hatte, blieb zurück. Lebensmittel, Wintervorräte, Möbel, Türen und Fensterläden, drei Schweine und zwei Kühe; was die Männer übrigließen, holten die Frauen, die sich wartend vor dem Haus versammelt hatten. Um vier Uhr früh, als das Haus völlig kahl und leer stand, wurde Feuer gelegt und alle Gebäude brannten bis zu den Grundmauern nieder. Drei volle Tage loderten die Flammen und die dicke schwarze Rauchsäule konnte man noch in Sarajevo sehen.</p>

<p>Sobald nur irgend möglich kamen Schwestern aus dem Provinzhaus, um im Auftrag der Provinzoberin nach den Mitschwestern zu sehen. Vergeblich! Keiner wusste mehr, als dass man sie an einen unbekannten Ort verbracht hatte. Unter den Trümmern der verbrannten Kapelle fanden sie den verschlossenen Speisekelch mit 5 deutlich erkennbaren verkohlten Hostien, heute eine kostbare Ikone der Hingabe in der gewachsenen Spiritualität der Töchter der göttlichen Liebe.</p>]]></description> 
	  <dc:subject></dc:subject>
	  <dc:date>2016-03-24T07:19:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:19:00 +0100</pubDate>
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	  <title>Der Weg über das Gebirge</title>
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	  <description><![CDATA[<p>„In bitterer Kälte und von krankhaftem Hass begleitet“, schreibt der Priester Anto Banjovic, mussten die Schwestern die tief verschneiten Bergpfade von Pale nach Goražde zurücklegen. Die Entfernung beträgt etwa 65 Kilometer. Die Temperaturen lagen zwischen minus 20 und minus 25 Grad. Sr. Berchmana, 76 Jahre alt, trug Hausschuhe. Sie wurde von ihren jungen Mitschwestern gestützt und fast getragen. Am dritten Tag des Kreuzwegs blieb sie, unfähig weiter zu gehen, in Sjetlina zurück, wo man einen Schlitten für sie auftreiben wollte.</p>

<p>Es kam zu mehreren Als-Ob-Verhören, Vorgängen, die jeder Gerechtigkeit und aller Umgangsformen bar waren. In Sjetlina schließlich kam es zu einer ernsthaften Anklage vor einem Gericht, das aus regionalen Führern bestand. Man warf den Schwestern vor, über ein verborgenes Telefon Nachrichten über die Bewegungen der Tschetniks an den Feind weitergegeben zu haben. Nicht einmal die gründliche Plünderung des Hauses hatte ein Telefon zutage gebracht.</p>

<p>Die zweite Anklage war, dass die Schwestern sich den feindlichen Ustascha Soldaten prostituiert hätten. Das allerdings wollte man ihnen vergeben, wenn sie sich zu gleichen Diensten für die Tschetniks bereitfänden. Damit war für die Schwestern jede Hoffnung auf einen glimpflichen Ausgang des Verfahrens verloren.</p>

<p>Nach fünf Tagen, am späten Nachmittag des 15. Dezember, kamen die Gefangenen in Goražde an und wurden in der dortigen Kaserne, in einem Raum im dritten Geschoß mit Fenstern, die zum nahen Drinafluss führten, interniert.</p>]]></description> 
	  <dc:subject></dc:subject>
	  <dc:date>2016-03-24T07:19:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:19:00 +0100</pubDate>
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	  <title>Pale</title>
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	  <description><![CDATA[<p>Die kleine Stadt Pale liegt etwa 18 km östlich von Sarajevo am Fuß der Jahorina- und der Romaniaberge. Die Lage in 900 m Seehöhe zwischen ausgedehnten Nadelwäldern macht die Stadt zu einem Kurort für Lungenkranke. Schon zu Zeiten der Monarchie wurde eine öffentliche Lungenheilstätte dort errichtet.</p>

<p>Es lag also nahe für die Kongregation der Töchter der göttlichen Liebe, angesichts der grassierenden Tuberkulose dort ein Erholungsheim für die Schwestern, die ihnen anvertrauten Zöglinge des St. Josefsinstituts und andere Gäste zu gründen. Zum Haus gehörten Gemüse- und Obstgärten, Stallungen, mit denen die Schwestern durch schwere Arbeit die Ernährungslage zu sichern und zu verbessern suchten. Die Kongregation errichtete ein Schulhaus und eine kleine Kirche. Einige Jahre lang wurde eine Grundschule geführt, die einzige in der Region, die allen Kindern aus katholischen, orthodoxen, muslimischen und jüdischen Familien offen stand. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden alle deutschsprachigen Schulen geschlossen, so auch diese.</p>

<p>Sehr bald war die Hilfsbereitschaft und Güte der Schwestern unter der armen Bevölkerung weitum bekannt. Der kroatische Priester Anto Baković schreibt: „Das Marienheim wurde bald berühmt für die Freundlichkeit, Gutherzigkeit und die guten Werke der Schwestern. Sie öffneten ihre Herzen und halfen den Bedürftigen, den Kranken und den Unglücklichen, ohne je nach ihrer Religion zu fragen. Keiner, der je an die Klostertore klopfte, nicht die unmittelbaren Nachbarn, Orthodoxe, noch irgendjemand sonst in Not, wurde mit leeren Händen weggeschickt.“&nbsp;</p>]]></description> 
	  <dc:subject></dc:subject>
	  <dc:date>2016-03-24T07:19:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:19:00 +0100</pubDate>
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	<item>
	  <title>Sarajevo</title>
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	  <description><![CDATA[<p>Bosnien war 1878, nach 4 Jahrhunderten osmanischer Okkupation, Teil der Monarchie geworden. Erzbischof Stadler lud die Töchter der göttlichen Liebe nach Sarajevo ein und Mutter Franziska Lechner war Feuer und Flamme für den Wirkungskreis in diesem Entwicklungs- und Missionsland. Auch der Kaiser Franz Josef, wohl wissend, wie groß der Bedarf an Zuwendung, Erziehung, Unterricht, sozialer Hilfe war, stand dem Plan sehr wohlwollend gegenüber. Bei einem Besuch im Mutterhaus, etliche Jahre später, erzählte die Erzherzogin Valerie der damaligen Generaloberin Ignatia Egger, der Nachfolgerin Franziska Lechners, der Papá habe, von einer Reise nach Sarajevo heimkommend, gesagt: „Stell dir vor, Valerie, dort unten wimmelt’s von Fasanschwestern.“</p>

<p>Von April bis Juni 1882 lebte die Gründerin selbst, teils unter abenteuerlichen Umständen, in Sarajevo, baute und schuf Raum für Institut, Schule und Waisenhaus und sorgte für die materielle Unterstützung durch eine Landwirtschaft. Sie beobachtete Zeit ihres Lebens das Wachstum dieses Herzensprojektes in allen seinen Filialen mit besonderer Zuneigung und mit Stolz.</p>

<p>Die Präparandie, die Bildungsanstalt für Lehrerinnen, ebenso wie alle anderen dort geführten Schulen, leistete bahnbrechende Pionierarbeit in der Frauenbildung. Alle unsere Schulen und Einrichtungen standen Kindern aller Gruppierungen, Katholiken, Orthodoxen und Muslimen gleichermaßen zur Verfügung.</p>

<p>Heute führt die Erzdiözese Sarajevo, mit reger Mitarbeit der Schwestern, in unserem Haus dort die „Europaschule“, ein Schulzentrum mit Internat für Jugendliche aller Nationalitäten und Bekenntnisse.</p>]]></description> 
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	  <dc:date>2016-03-24T07:18:00+00:00</dc:date>
	  <pubDate>Thu, 24 Mar 2016 08:18:00 +0100</pubDate>
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